Bienenkrankheiten

Varroa

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Die Varroamilbe ist 1,2mm lang und 1,6mm breit. Lebt im Bienenvolk und schädigt es durch das Saugen an der Biene und Brut. Beim Saugen überträgt die Varroa auch andere Bienenkrankheiten, so schädigt sie die Bienen zweimal.


Varroa auf der Biene

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Die Varroa läuft auf den Bienen herum und klemmt sich an den Schuppen der Bienen fest, so dass die Biene sie nicht herunterstreifen kann.


Alt-Varroa (braun) und Jung-Varroa (weiß) in der Bienenbrut

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Wenn zu viele Varroamilben in einer Larvenzelle vohanden sind, saugen viele an einer Bienenlarve.


Sichtbare Schäden an den Bienen

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Nach dem Schlüpfen der Jungbienen erkennt man die Schädigung an den Krüppelflügeln.


Biologische Bekämpfung der Varroamilbe

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Den Varroabefall kann der Imker durch Ausschnitte der Drohnenwaben im Sommer reduzieren, weil die Milben für die Vermehrung gerne in die Drohnenbrut einziehen. So verringert sich das Varroa-Potential erheblich, da sich die Varroa mehrmals pro Jahr in der Bienenbrut vermehren könnte.


Drohnenausschnitt

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Drohnenlarven mit ausgewachsenen Varroa


Varroabekämpfung mit Ameisensäure

Versuch

Eine weitere Bekämpfung der Varroa wird durch den Einsatz der Ameisensäure in einem Verdunster nach der Honigernte im Herbst zweimalig im Abstand durchgeführt. Die Ameisensäure verdunstet und schädigt dann die Varroa. Ameisensäure ist überall in der Natur vorhanden, setzt sich nicht in dem Wachs ab und schädigt somit nicht den Menschen und die Natur.


Totenfall der Varroa

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Im Varroaauffangschub kann der Imker den Varroafall nach der Ameisensäurebehandlung überprüfen.


Noch eine Bienenseuche: die Amerikanische Faulbrut

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Amerikanische Faulbrut ist ein Stäbchenbakterium und vermehrt sich in der Bienenbrut. Das Bienenvolk geht daran komplett ein. Die Bienen tragen die Sporen am Körper oder in der Honigblase. Die Verbreitung erfolgt durch Bienen, die sich in andere Bienenvölker verfliegen oder auch durch Honigräubererei untereinander.

Damit sich die Amerikanische Faulbrut nicht ausbreitet, entnimmt der Imker im Frühjahr eine Honigkranzprobe (siehe Bild oben), die im Labor untersucht wird.

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